3D UV-Spotlack im Vergleich

 In Allgemein

Veredelung mit 3D UV-Spotlack

Die Veredelung mit dem 3D UV-Spotlack stellt eine völlig neuartige Methode des partiellen Lackierens dar, die durch ihre teils außergewöhnlich hohe Schichtdicke Ergebnisse erzielt, die bislang nur durch hohen Aufwand im Siebdruckverfahren zu erzielen war.
Gleichzeitig bietet dieses Veredelungsverfahren zwei entscheidende Vorteile gegenüber dem Siebdruck:
Durch den Wegfall einer Druckform bzw. Sieb eignet sich dieses Verfahren ebenfalls zur Erstellung wirtschaftlicher Kleinauflagen bereits ab einem Exemplar.
Da die 3D UV-Lackierung ein digitales Veredelungsverfahren ist, können sogar personalisierbare Lacke erstellt werden. Dies eignet sich beispielsweise für die effektvolle Veredelung von Mailings.

 

3D UV-Spotlack vs. konventionellen UV-Lack (partiell)

Bevor wir uns den Unterschieden beider Veredelungsverfahren zuwenden, sollten wir die Begrifflichkeiten kurz erläutern, um etwaige Unklarheiten weitestgehend zu beseitigen. Denn selbst innerhalb des graphischen Gewerbes werden die Begrifflichkeiten rund um UV-Lack häufig vermischt, was doch des Öfteren für Verwirrung in den Köpfen der Betroffenen sorgt.
UV-Lack bedeutet zunächst einmal, dass es sich um einen Lack handelt, der aufgrund der kurzwelligen UV-Strahlung, die von UV-Lampen emittiert werden, aushärtet. Das Verfahren, mit dem der Lack dabei aufgebracht wird, wird hierdurch jedoch nicht beschrieben.

Das 3D UV-Spotlackieren beschreibt das oben erläuterte partielle UV-Lackieren mittels einer digitalen Lackiermaschine. Der UV-Lack wird über Inkjet-Druckköpfe auf das Substrat aufgebracht wird und anschließend umgehend durch UV-Strahlung getrocknet wird. Durch Mehrfachauftrag des Lacks sind sehr hohe Schichtdicken zu erzielen, weshalb auch gelegentlich die Begrifflichkeit des digitalen Relieflacks verwendet wird. Der Mehrfachauftrag dient einerseits dazu, die Schichtdicke erhöhen, andererseits je nach Motiv verschiedene Flächen mit unterschiedlichen Schichtdicken zu lackieren.
Hierzu sollten Sie sich unsere Bildergalerie näher ansehen, auf denen Sie diesen optisch und haptisch bis dato nicht erzielbaren Effekt erkennen können.

Bei der konventionellen UV-Lackierung hingegen werden die partiell lackierten Stellen über eine Druckform aufgebracht. Zum Einsatz kommen hier der Offset-, Flexo- sowie der Siebdruck. Da man im Siebdruckverfahren ebenfalls sehr hohe Schichtdicken erzeugen kann, spricht man auch hier vom Relieflack. Dessen erhabene Struktur ist nicht nur optisch sichtbar, sondern auch haptisch zu erfühlen.
Vollflächiger UV-Lack, etwa für Hochglanzeffekte von Umschlägen oder auch in schützender Funktion, wird nach wie vor konventionell auf das Substrat aufgebracht.

 

Technische Daten zur Veredelung mit 3D UV-Spotlack

  • Materialien: Für matte oder glänzende, laminierte Materialien, beschichtetes Papier, Plastik, PVC und andere beschichtete Materialien
  • Druck: Offsetdruck, Digitaldruck
  • Auflagen: ab Auflage 1
  • Papierformat: min. 21 cm × 30 cm, max. 52 cm × 74 cm
  • Druckbereich: max. 51,5 cm × 73,5 cm
  • Grammatur: 135 g/m² – 600 g/m²
  • Verarbeitung: Schneiden, Falzen, Rillen, Stanzen, Heften, Binden

Vorteile der Veredelungsverfahren

3D UV-Spotlack

  • 3D Effekt durch verschiedene Schichtdicken
  • wirtschaftliche Kleinauflagen
  • keine Druckform notwendig
  • personalisiertes Lackieren möglich
  • Relieflack möglich

UV-Spotlack (konventionell)

  • Relieflack im Siebdruck möglich
  • sowohl partielle, als auch vollflächige Lackierung möglich
  • mittlere bis hohe Auflagen
  • Inline-Lackierung bei hohen Geschwindigkeiten
3D UV-Spotlack mit besonderer Haptik
Partieller UV-Lack Erdbeere
3D UV-Spotlack Limette
3D Lack Tropfen auf Glas
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