Wenn Falzen allein nicht ausreicht, z. B. bei stärkerem Material oder mehreren Papierlagen, kommt zuvor das Nuten zum Einsatz. Die Nut verhindert hierbei das Aufbrechen des Papiers und das damit einhergehende Abblättern der Farbe am Falz und sorgt für eine präzise Falzung entlang der Nut.

Verwendet wird das Verfahren z. B. bei allen Arten von Klappkarten oder Mappen. Auch Flyer oder Umschläge von Broschüren werden je nach Grammatur genutet.

Beim hier thematisierten Nuten wird das Papier umgeformt, um es besser falten zu können. Durch das Eindrücken einer Rille mittels einer Nut wird der Papierbogen am Falz verdünnt und es ensteht eine linienförmige Vertiefung. Auf der Rückseite des Bogens erscheint diese Vertiefung als erhabene Stelle. Das Nuten verhindert, dass Papiere hoher Grammaturen beim Falzen aufbrechen und die Farbe oder der Papierstrich beschädigt werden. Vor dem Falzen sorgt also das Nuten dafür, dass der Falz auch bei stärkeren Papieren nicht bricht.

Das Rillen bzw. Nuten kommt nicht nur dann zum Einsatz, wenn es die Materialstärke verlangt, sondern es erleichtert u. a. das Einpassen von Büchern oder Blöcken in den vorgesehenen Umschlag und das spätere Öffnen des Umschlags selbst. Außerdem wird beim Rillen in unseren Falzmaschinen dafür gesorgt, dass komplizierte oder mehrfache Kreuzbrüche präzise gefalzt werden können.

Sie brauchen sich keine Gedanken darüber zu machen, ob Ihr Produkt genutet werden muss oder nicht. Wir rillen Ihre Produkte immer dann, wenn es notwendig ist oder die Qualität Ihres Produktes verbessert – denn Qualität ist nicht nur unser Anspruch, sondern auch unsere Leidenschaft.

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